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Bio-Hobbygärtner

08.04.2015 12:50

Bio-Hobbygärtner können sich Bauernregeln zu nutzen machen, um Obst und Gemüse ohne Einsatz von Pestiziden und mit wenig Dünger anzubauen. So lautet beispielsweise eine - Mischkulturen den Vorzug geben, oder eine Andere - die Fruchtfolge beachten.

Denn auf Dauer wird der Boden im Gemüsegarten ausgelaugt, wenn jedes Jahr im Gemüsebeet das Gleiche angepflanzt wird. Daraus resultiert ein einseitiger Nährstoffentzug der zu einem Ungleichgewicht im Boden führt. Dadurch reduziert sich der Ertrag, und die Pflanzen sind weniger gesund. Hobbygärtner sollten lieber so vorgehen: Sinnvoll ist es, eine Fruchtfolge von stark und schwach zehrenden Pflanzen zu haben. Gemüsepflanzen werden nach ihrer Nährstoff- sowie Humusbedürfnisse in 3 Sparten unterteilt: Gurken, Kartoffeln, Kohl, Kürbis, Porree, Sellerie, Tomaten und Zucchini brauchen viel Nährstoffe und gehören somit zu den Starkzehrer. Dagegen sind Chicorée, Pastinaken, Spinat, Rettich Radieschen, Rote Beete, Fenchel, Möhren, Salat und Zwiebeln Mittelzehrer. Zu den Schwachzehrer zählen Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Petersilie, Kräuter und Kresse. Wo im letzten Jahr Starkzehrer angepflanzt wurden, kann man in diesem Jahr Mittelzehrer säen. Im darauffolgenden Jahr sollten dort Schwachzehrer zum Einsatz kommen.

Einige Pflanzen unterstützen sich in ihrem Wachstum oder schützen vor Schädlingen und Krankheiten. Diese sollten nebeneinander ins Beet. Zum Beispiel hält Kamille Möhrenfliegen fern. Knoblauch oder Zwiebeln bewahren Erdbeeren vor Pilzbefall, Meerrettich fördert die Gesundheit von Kartoffeln. Kapuzinerkresse hält Läuse, Raupen und Mäuse fern. Sellerie und Tomaten zwischen Kohlarten schreckend Kohlweißlinge ab. Allerdings wird der Befall mit Gemüsekrankheiten nicht vollständig ausgeschlossen.

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