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Bio-Ostereierfarben

24.03.2015 19:42

Farben zum bemalen von Ostereiern enthalten Azofarbstoffe, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Das zeigt der aktuelle "Oster-Check" von Greenpeace auf.

Ungeachtet der Tatsache das diese Allergien sowie Hyperaktivität bei Kindern auslösen können, gibt es keine ausreichende Kennzeichnung. Von 60 getesteten Eierfarben enthielten 50 Produkte die problematischen Stoffe. "Es ist unverantwortlich, dass gerade Ostereierfarben, mit denen oftmals auch Kinderhände in Berührung kommen und die auch auf das Eiweiß abfärben können, nach wie vor gesundheitlich bedenkliche Azofarbstoffe enthalten", so eine Greenpeace-Sprecherin. In der EU müssen Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten, zwar mit einem Warnhinweis versehen werden, was jedoch nicht für Farbverzierungen auf Eierschalen zutrifft. Außerdem gibt es für unverpackte, gekochte oder gefärbte Eier keine Kennzeichnungspflicht. Deswegen rät Greenpeace von deren Kauf vollkommen ab. Hierbei könnte man sich auch nicht sicher sein, ob man nicht "Gentechnikfutter" oder "schlechte Tierhaltung mitkauft".

Für all die, die ihre Ostereier trotzdem ohne Bedenken färben wollen, stehen durchaus Möglichkeiten zur Verfügung. So stehen biologische Färbemittel, wie beispielsweise Kurkuma oder Zwiebelschalen, sowie natürlichen Ostereierfarben, welche in Bio-Supermärkten zu finden sind, zur Auswahl.

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