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Bio-Spargel - ein Nischenprodukt

17.05.2015 11:24

Auf die Anbaufläche bezogen ist der Spargel das bedeutendste Gemüse Deutschlands. Das Königsgemüse kommt mit 22 % an den gesamten Freilandarealen fast auf ein Viertel Anteil. Im letzten Jahr folgten mit großem Abstand die Speisezwiebel, Möhren sowie Karotten, so die berechnung des Statistischen Bundesamtes.

Beinahe 9 % werden ökologisch bewirtschaftet auf den deutschen Freiland-Gemüseanbaufläche. Vor dem Spargel lagen wie gesagt, Möhren und Karotten. Mit 5% der gesamten Spargelfläche fristet die Bio-Variante des Edelgemüses bisdato ein Nischendasein. Dem Marktexperte M. Koch zufolge, liegt es auch daran, dass es aktuell mit Bio-Spargel kaum funktioniert, den für Öko-Ware üblichen Preis-Aufschlag durchzusetzen, mit dem sich der Mehraufwand für Bio rechnet.

Außerdem findet der Spargelverkauf zu gut 40% über Wochenmärkte oder den Direktvertrieb, etwa in Hofläden statt. Beide Varianten stehen für Ware, denen der Käufer viel Vertrauen schenkt auch ohne ein spezielles Qualitätssiegel als Sicherheit. Ebenfalls in einer einer Nische befindet sich der grüne Spargel. Dieser wächst aus dem Damm und bildet so in der Sonne Blattgrün. In dem größten Spargelland (Niedersachsen) kommt der Grünspargel nur auf etwa 10% der Fläche.

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