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Supermärkte im Nachhaltigkeits Check

22.12.2015 16:23

Die Initiative Rank a Brand überprüfen Firmen auf ihre Transparenz zur Nachhaltigkeit. Im neuesten Check fühlten die Prüfer 14 Supermärkten auf den Zahn.

Das Resultat - zwar nehme die Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit zu – doch mit zuwenig Substanz. Die 3 Bio-Filialen Alnatura, denn’s sowie Bio Company schneiden am besten ab und werden als "empfehlenswert" klassifiziert. Im Bezug auf ihre Maßnahmen zum Klima-/Umweltschutz sowie Fairness im Handel wurden außerdem Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaiser’s, Kaufland, Lidl, Netto, Penny, real, Rewe sowie Spar getestet.

Beanstandet seitens der Prüfer wurde, dass die bereitgestellten Informationen allgemein zu wenig stichhaltig seien. Lediglich Alnatura, die Rewe Group (Rewe,Penny) und Metro Group (real) veröffentlichten einen Nachhaltigkeitsbericht. Im Vergleich zu Firmen aus der Unterhaltungselektronik, Lebensmittelproduktion oder der Textilindustrie sowie im Hinblick auf die zentrale Rolle der getesteten Lebensmittelhändler im Einzelhandel, sei das "auffallend schwach", erläutert Rank a Brand.

Über ihre Klimaschutz-Maßnahmen informierten abgesehen von Aldi Nord alle Einzelhändler. Zur Thematik erneuerbare Energien sind die Berichterstattung der einzelnen Märkte mehrheitlich unklar. Hier seien es einzig die Biomärkte Alnatura, Denn’s sowie die Bio Company, die plus Punkte erzielten. Lediglich 2 Unternehmen (Rewe Group und Metro Group) berichteten über die Emissionswerte je Quadratmeter Verkaufsfläche. Alle anderen Märkte berichteten nur unzureichend oder gar nicht darüber, ob erneuerbare Energie bezogen werden. Zudem sei es kritisch, dass kein Unternehmen konkrete, oder überzeugende Ziele zur Reduktion der betrieblichen Klimaemissionen zur Sprache bringen.

Ebenfalls überzeugen beim Umweltschutz in erster Linie die Biomärkte Alnatura, Denn’s sowie Bio Company - besonders beim "Anteil umweltzertifizierter Produkte am Gesamtsortiment" im Allgemeinen sowie "Fischfang", "Tierwohl", "Soja" und "Palmöl" im Speziellen. Bezüglich des Themas Fair Trade lässt die Kommunikation ebenfalls zu wünschen übrig. Alle Einzelhändler haben zwar Fair-Trade-Produkte im Sortiment, doch auf konkrete Fragen mussten sie alle passen. Kein einziger Händler mache deutlich, wie hoch der Anteil sozialzertifizierter Ware am Gesamtsortiment ist, heißt es weiter.

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