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Trendsetter - Veggi-Wurst

19.01.2016 17:28

Die Veggi-Wurst liegt voll im Trend – doch ist sie die wirklich gesündere Alternative?

Die Wurst, die wie Wurst aussieht, aber keine ist, lässt den Umsatz der sogenannten Fleischersatzprodukten steigen. Vornehmlich tragen die unter 40-Jährigen zu diesem Trend bei. Somit tendieren immer mehr Menschen zur Veggi-Wurst.

Augenscheinlich kann man die "falsche" Wurst kaum von der echten unterscheiden. "Das viele frische Gemüse, welches des öfteren die Verpackung der Veggi-Wurst schmückt, kommt jedoch in der Ware kaum vor", erklärt die Ernährungsreferentin beim Bayerischen Bauernverband. Größtenteils setzt sich die Veggi-Wurst aus Eiklar, Rapsöl, Sojabohnen, Weizenprotein, Lupinensamen sowie Vollmilch zusammen. Mit der Höhe des Verarbeitungsgrades, verlängert sich auch die Zutatenliste. Gewöhnlich finden sich dann hier Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker in Form von Hefeextrakten zudem ein hoher Salzgehalt.

Außer den erwähnten Zusatzstoffen werden mit Vorliebe Vitamine und Eisen zugesetzt, um möglichst nahe an das Originalprodukt zu gelangen. Jedoch braucht eine gesunde ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung keinerlei Zusätze wie Vitamine oder Spurenelemente, da diese von Natur aus in den hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen vorkommen.

"Gerne pflegen vegetarische Produkte ein umweltbewusstes und natürliches Image. Dennoch werden vielfach Aromen zugesetzt", so die Ernährungsreferentin wörtlich. Wenn gleich diese oftmals als "natürliche Aromen" deklariert werden, verbergen sich hinter dem Wort "natürlich" möglicherweise im Labor hergestellte Aromastoffe. Ebenso ist der Plastikmüll, der durch die Verpackungen der Ware entsteht, mit einem umweltbewussten Verhalten nur schwer in Einklang zu bringen.

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